Das denkmalgeschützte Fabrikantenhaus aus dem 18. Jahrhundert wird einer energetischen Fassadensanierung unterzogen und mit zeitgemässen elektronischen Beschattungssystemen ausgestattet. Die bestehende Gebäudehülle wurde bis auf den Strick zurückgebaut, neu gedämmt, hinterlüftet und mit einer Blindschalung als Unterkonstruktion für die Holzschindelfassade verstärkt.

Zur Bewahrung des charakteristischen Erscheinungsbildes wurden sämtliche Zierelemente originalgetreu nachgebildet. Alle Bauteile, einschliesslich der Schindeln, wurden aus Fichtenholz gefertigt und mit einer diffusionsoffenen Ölfarbe gestrichen, die das Holz schützt und gleichzeitig seine Atmungsfähigkeit erhält.



Durch die zusätzliche Wärmedämmung erhöhte sich die Wandstärke der Aussenhülle um zehn Zentimeter, wodurch tiefere Futterleibungen entstanden. Auch die Übergänge vom Sockel zur Fassade sowie von der Fassade zur Traufe veränderten sich. Die gestalterische Ausarbeitung dieser Details, ohne das Erscheinungsbild zu beeinträchtigen, stellte eine besondere Herausforderung dar.

Planung und Gestaltung, Kosten, Bauführung, Rückbau Aussenhaut, Neuaufbau Isolation und Unterkonstruktion, Produktion und Montage sämtlicher Zierelemente wie Gurt, Dächli und Ecklisenen.

| Altbauweise St.Gallen-Appenzell | |
|---|---|
| BLUMER AG | Architektur, Bauleitung, Ausführung |
| Kessler Gips AG | Gipserarbeiten |
Bauherrschaft
Privat
© Altbauweise St.Gallen-Appenzell, März 2026
Text: BLUMER AG, Fotografie: Lorenz Reifler
Abdruck jederzeit, auch auszugsweise, jedoch nur unter der Quellenangabe möglich.








Bauen ist Vertrauenssache – besonders bei bestehenden Liegenschaften. Als Verbund garantieren wir Ihnen die Zusammenarbeit mit erfahrenen Profis in jedem Bereich. Gleichzeitig bieten wir Ihnen als Bauherrschaft die Flexibilität, auch externe Firmen einzubeziehen.